Die „Sonnenblume 2017“ für die Aloysiusschule

Bild Marler Zeitung

Die Wählergemeinschaft der Grünen vergab am 18.12.2017 den Umweltpreis „Sonnenblume“ an die Klima- und Umweltdetektive der Aloysiuschule, die im März 2017 in einer Projektwoche in 15 verschiedenen Gruppen zum Umwelt- und Klimaschutz gearbeitet hatten.

Am Präsentationstag, am Ende der Projektwoche, konnten sich im März Eltern und Kinder gemeinsam die vielfältigen Ergebnisse der Projektwoche anschauen: die „up-gecycelten“ Portemonnaies und Schüttelgläser, selbst geschöpftes Papier, Kinderspiele aus Müll, ein großes Wandbild, gestaltete Stofftaschen und Vieles mehr. Sie probierten das selbst gebackene Brot und die Obst- und Gemüsesorten aus der Region und staunten über die Müllskulpturen. Als der Müll-Roboter „Hasi 3000“ auch noch zu sprechen begann und die Besucher auf ein Glas Wasser oder Apfelsaftschorle einlud, waren viele Besucher erstaunt, blieben stehen und nahmen das Angebot gerne an. Um 10.30 Uhr war dann die Aula bis auf den letzten Platz gefüllt. Das Stück „Mats und die Wundersteine“ konnte beginnen. Die kleinen Schauspieler erzählten von Felsmäusen, die die Erfahrung machen, dass wenn man der Erde etwas wegnimmt, ihr auch etwas zurückgeben muss. Mit großem Applaus belohnten die Zuschauer die Aufführung. Einfach toll zu sehen, wie eine Schar kleiner Felsmäuse uns zeigen kann, dass wir auf unsere Welt aufpassen müssen und der letzte Satz – „Wenn wir uns einfach immer all das nehmen, was wir haben wollen, dann hat das irgendwann schlimme Folgen“ – heute mehr Bedeutung hat als je zuvor. Dann kamen auch schon die Musiker an die Reihe. „Musik mit und vom Müll“ war die Aufgabe gewesen, die sich diese Projektgruppe zu Anfang gestellt hatte. Da waren dann plötzlich viele „Olchis von Schmuddelfingen“, um einen auf der Bühne angehäuften Müllberg versammelt, die allen Zuhörern einmal zeigten, dass man aus Müllprodukten vieles Schönes herausholen kann, nämlich Töne und Melodien. Der Sprechgesang der Müllmonster animierte auch die Zuhörer und so tönte es durch die Scharounaula: „Recyceln ist gut, weil man damit was für die Umwelt tut.“
Anschließend hatten die Besucher noch Gelegenheit, im Auditorium eine Dia-Show über die einzelnen Projekttage zu sehen oder noch einmal unsere Weltkugel zu umarmen, die die Projektgruppe „Unsere Welt – einmalig“ ausgestellt hatte.

Alle Besucher waren sich am Ende einig: In einer tollen Gemeinschaftsaktion haben sich Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen, Lehrer und Eltern gegenseitig beflügelt und eine äußerst gelungene Projektwoche auf die Beine gestellt.

Die vielen unterschiedlichen Ergebnisse zeigten die Arbeit vieler Umwelt- und Klimadetektive, die nun auch zukünftig im Sinne des Klimaschutzes agieren und ihre Familien ebenfalls davon überzeugen. So können wir hoffentlich an Ende behaupten: Viele kleine und große Aloysier in Schule und Zuhause, die Umwelt- und Naturschutz betreiben, können dazu beitragen, dass unsere Welt lebenswert bleibt!

Tatsächlich hat die Aktion Klima- und Umweltdetektive eine nachhaltige Wirkung. Die Kinder der einzelnen Klassen entsorgen ihren Papier- und Plastikmüll jeden Freitag selbst, trinken ihre Schulmilch und ihren Kakao aus Flaschen, benutzen für ihr Frühstück eine Brotdose und achten darauf, dass in den Klassen nur so viele Lampen eingeschaltet sind, wie und wann es nötig ist.

Die 250 Euro, die mit dem Preis „Sonnenblume“ verbunden sind, wollen die Aloysiusschüler und ihre Lehrerinnen dem Verein „Lichtstrahl Uganda“ spenden.

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